Landwirtschaft 
Die Genossame Tuggen besitzt ihr Kulturland hauptsächlich in der Linthebene, welches sie an Tuggner Landwirte verpachtet. Ebenfalls befinden sich in diesen Zonen mehrere Naturschutzgebiete, die in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Tuggen und diversen Organisationen unterhalten und gepflegt werden, sodass sie für Naturliebhaber jederzeit zur Verfügung stehen.
Ein weiterer Mehrwert für viele Naturfreunde von nah und fern bieten die Wanderwege auf unseren Grundstücken. Speziell erwähnenswert ist der Stationenweg, welcher einen Teil des Jakobwegs bildet. Die Kreuzstationen mit der Leidensgeschichte Jesu säumen den Wanderweg genauso wie die Ruhebänkli.
1823 wird mit dem Escher- und dem Linthkanal das Hochwasserschutzbauwerk aus vier Kantonen realisiert, weshalb der Tuggnersee verlandete. Seit 1964 ist die Linthebene Melioration zuständig für den Unterhalt und die Pflege der verlandeten Flächen sowie auch für die Drainageleitungen.
Allmeind
Ein Grossteil der Landwirtschafts-Parzellen auf Tuggner Gemeindegebiet befindet sich im Besitz der Genossame (Stand 2025: 290 ha).
Nach dem Grossbrand 2009 wurde der Genossenstall im 2011 wieder aufgebaut.

Genossenstall in Vollbrand
Brandruine
Aufräumarbeiten
Genossenstall heute

Atzung
Bis im Jahr 2000 betrug die Fläche der Atzung rund 50 ha. Danach wurde etwa die Hälfte davon fest an Genossen-Landwirte verpachtet und die andere Hälfte wurde als Atzung weitergeführt.
Früher betrug die Auffuhr-Zahl rund 500 Tiere aus der gesamten Region. Seit dem Jahr 2000 sind es nur noch ungefähr 160 Stück Vieh auf 22 ha Fläche. Im Frühjahr und im Herbst werden die Tiere durch einen angestellten Rinderhirten betreut.
Die Pachtverträge sehen vor, die Ländereien hauptsächlich an Familienbetriebe mit Viehzucht abzugeben, da diese auch unseren Alpbetrieb gewährleisten. Ebenfalls muss der Pächter ein Selbstbewirtschafter sein, die nötige Landwirt-Ausbildung absolviert haben und einen eigenen Betrieb mit mind. 0.5 SAK (Standart-Arbeitskraft) führen.
2023

2024