Geschichte

Tuggen 1921Tuggen 1921

Die Entstehung oder Gründung der Genossame Tuggen ist nicht exakt belegt. Die erste schriftliche Erwähnung erfolgte am 7. November 1449. Es ist jedoch anzunehmen, dass die Genossame bereits um einiges früher entstanden ist. Mit den eigenen Aufzeichnungen begannen die Genossen erst am 28. August 1610 mit dem Genossenregister «Der Gnoßen zů Tuggen Gnoßen buoch, Anno Dmj 1610».

 

Über das Genossenbürgerrecht wurde erstmals im Jahr 1660 geschrieben. Dieses war über Jahrhunderte hinweg nur ehelichen und legitimierten männlichen Nachkommen derer Familien vorbehalten, welche bis dato anerkannt worden waren. Im Jahr 1993 wurden nach einer Statutenänderung neu auch adoptierten und weiblichen Nachkommen die gleichen Rechte und Pflichten zuteil. Damals wurden aufgrund dieser Änderung zusätzlich 91 neue Genossenbürgerrechte verliehen. Seit einem Bundesgerichtsentscheid im Jahr 2006 kann auch die «weibliche Linie» das Recht der Mitgliedschaft weitergeben. Seit da war nicht mehr der Familienname massgeblich, sondern die Abstammung. Diese Änderung wurde bei der Genossame Tuggen im Jahr 2009 durch die Anpassung der Statuten ebenfalls eingeführt. Seit diesem Datum sind auch die Frauen gleichberechtigte Mitglieder und können ihren Kindern das Genossenbürgerrecht unabhängig des Namens vererben. Im Jahr 2019 wurde in der Genossame Tuggen die erste Frau in den Genossenrat gewählt.

 

Die detaillierte Geschichte über die Gründung, die Entwicklung und die Veränderungen über die Jahrhunderte kann im Buch «Genossen Güter Grenzen – Geschichte der Genossame Tuggen» (Autor Jürg F. Wyrsch) nachgelesen werden.

 

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«Genossen Güter Grenzen – Geschichte der Genossame Tuggen»

 

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Wappen Genossen­bürger

161 HuberwappenFamilie Huber

162 JanserwappenFamilie Janser

163 NaefwappenFamilie Näf

164 PfisterwappenFamilie Pfister

165 SpiesswappenFamilie Spiess

167 Bamert WeingartenFamilie Bamert

Linie Weingarten

167 Bamert WeingartenFamilie Bamert

Linie Holeneich